Dienstag, 7. Juli 2009

Neu: Homepage der Schachfreunde Wedel

Die Schachfreunde Wedel haben dank Jürgen Jürs wieder eine Homepage! Die Seite befindet sich zwar noch im Aufbau, es sind aber schon viele Informationen auf der Homepage zu finden. So berichtet Jürgen unter "Aktuelle/Termine" u. a. vom Beginn der Vereinsmeisterschaft. Auch die Gruppeneinteilungen und Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft sind auf der Homepage zu finden. Viel Spass beim Stöbern und bleibt uns gewogen.

Mittwoch, 1. Juli 2009

DWZ-Auswertung HMM 2009

In wahrscheinlich neuer Rekordzeit, hat Gunnar die HMM 2009 ausgewertet. Die Auswertung findet sich auf den Webseiten des DSB (LINK ZUR AUSWERTUNG)

Montag, 29. Juni 2009

Wedel 3 hält die Klasse, Wedel 2 eher nicht

Trotz einer 5-3 Niederlage gegen HSK XIX, hält Wedel 3 die Klasse und verbleibt in der Kreisliga (Abschlusstabelle). Der enge Spielerkader der Schachfreunde Wedel führte leider dazu, dass viele Partien kampflos abgegeben werden mussten. Vor diesem Hintergrund ist der Klassenerhalt doppelt hoch zu bewerten. Herzlichen Glückwunsch! Klar ist aber auch, dass wir in der nächsten Saison wieder verlässlich 8 Leute an die Bretter bekommen müssen; nicht um die Vereinskasse zu schonen, sondern vor allem aus Gründen eines fairen und sportilichen Wettbewerbs.

Sang und klanglos aus der Bezirksliga abgestiegen ist Wedel 2 (Abschlusstabelle). Schade eigentlich, der Spielerkader war so schlecht nicht und schien mir vor der Saison durchaus Konkurrenzfähig.

Freitag, 26. Juni 2009

Ciao, macht' s gut!

Nach Harburg fahre ich doch immer wieder gern. Zumindest dann, wenn es zum Schachspielen gegen Diagonale geht. Schon die Anreise zum Spielort gleicht einem Abenteuer, da Diagonale inzwischen im Jahresrhythmus selbigen zu wechseln scheint und man nie wirklich sicher sein kann, ob man die richtige Adresse erwischt hat. Heuer ging es in die Haakestraße 100 c und ich wies einigen Mannschaftskollegen noch den rechten Weg in den Konfirmandenraum, versäumte dabei leider die wahrscheinlich launige Begrüßung von Martin, setzte mich dann doch um kurz nach 19:00 Uhr ans Brett und freute mich auf einen entspannten Mannschaftskampf gegen die sympathischen Diagonalesen. Die entspannte Athmosphäre wurde durch liebliche Gitarrenmusik nebst Gesang noch befördert und ehe ich mich richtig versah, stand ich trotz der weißen Figuren passiv bis akut verlustgefährdet. Jan bot einfach mal nach etwa einer Stunde remis an, was mit allgemeiner Heiterkeit aufgenommen wurde. Spätestens jetzt war mir klar, dass Diagonale es Ernst meinte und sich heute nicht weniger vorgenommen hatte, als uns mit 7,5:0,5 zu besiegen, um uns auf den letzten Metern noch abzufangen. An allen Brettern wurde heftigst gekämpft.

Von den meisten Partien habe ich wenig mitbekommen, da ich mich äußerst genau verteidigen musste, um meine Stellungsruine gegen Marcel Heymuth so eben gerade noch zu halten. Die Lage entspannte sich etwas, als Jürgen Nikodem irgendwann zwischen 22:00 und 22:30 Uhr gewann. Danach konnte Diagonale wohl schon nicht mehr an uns vorbeiziehen und Marcel bot mir remis an, was ich sofort annahm. Zwar hatte ich inzwischen meine Stellung entknotet und alle Angriffe mehr oder weniger abgewehrt, aber mehr als Remis gab die Stellung meines Erachtens nach nicht mehr her. Außerdem konnten 1,5 Brettpunkte auf der Habenseite nicht schaden. Marten Holst war es vorbehalten den Mannschaftskampf auszugleichen. Es sah nicht gut aus für uns, denn Norbert schien auf Verlust zu stehen und Jan sah sich einem Endspiel mit einem Landwirt weniger gegenüber. Brett 1 spielt deutlich über meinem Niveau, so dass ich mir ein Urteil über die Stellung nicht erlauben kann, aber als kiebitzender Besserwisser, würde ich mal vermuten, dass die Remisbreite nicht überschritten war. Gleiches gilt wohl auch für Brett vier, wobei hier die Zeit ein Rolle zu spielen begann, da Martin und Bob jeweils noch etwa 5 Minuten für 10 Züge hatten. Victor hatte sehr wenig Zeit und spielte, wenn ich es richtig gesehen habe, ein Springerendspiel mit einem Bauern weniger.

Keine Ahnung, ob ich die richtige Reihenfolge noch hinkriege, aber die Situation an den Brettern löste sich wie folgt auf:

Bob vergeigte in Zeitnot eine fast klinisch tote Remisstellung, indem er in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern dem einen Minusbauern einen zweiten hinzufügte. Diese Niederlage konnte von Holger ausgeglichen werde, der gegen Matthias Wasmuth gewann. Jan konnte sein Endspiel halten und an Brett 8 ein Remis einfahren; alle Achtung. Norbert musste sich in der zuschauerfreundlichsten Begegnung des Abends den Schachkünsten von Jens Finkenhäuser beugen und mit geschätzten 0,7891 Sekunden Restbedenkzeit gelang es Victor seinen Springer gegen die letzten verbleibenden beiden Bauern des Gegners zu tauschen, womit nur noch König sowie König+Springer auf dem Brett verblieben, was nach allgemeiner Einschätzung auch im Zeitalter immer stärker werdender Schachprogramme zum Mattsetzen nicht ausreicht. Tabellarisch liest sich das ganze so:

Diagonale 4½-3½ Wedel
1 Wasmuth,M. 0 : 1 Henrich,H. 1
3 Juergens,F. ½ : ½ Lamzin,V. 2
4 Holst,M. 1 : 0 Timm,U. 3
5 Becker,M. 1 : 0 Law,R. 4
6 Cotaru,A. 0 : 1 Nikodem,J. 5
8 Finkhaeuser 1 : 0 Reimann,N. 6
11 Heymuth,M. ½ : ½ Toepfer,R. 7
12 Feske,M. ½ : ½ Bartels,J. 8

Diagonale hat sich also erfolgreich für die 5:3 Niederlage aus dem Vorjahr gerächt. Selber Schuld, denn schließlich hatten wir im letzten Jahr die langjährige Tradition des 4:4-Spielens durchbrochen.

Wir verabschieden uns nun für ein Jahr von unserer geliebten Bezirksliga B, da selbst meine mangelhaften Rechenkenntnisse ergeben, dass HSK 11 am heutigen Abend unmöglich 9,5 Punkte aus 8 Partien erzielen kann und wir damit wohl oder übel – das wird sich dann nächste Saison zeigen - in die Stadtliga aufsteigen (TABELLE). So ein bis zwei gute Spieler als Verstärkung könnten übrigens nicht Schaden. Also, Vladimir, wenn Du mitliest, schau doch mal wieder rein;-)

Wedel unterliegt Diagonale...

...mit 3,5:4,5. In der letzten Runde hat es uns nun doch noch erwischt. Diagonale spielte sehr engagiert und versuchte alles, uns auf der Zielgeraden noch abzufangen. Das gelang nicht ganz. Denn, die 3,5 Brettpunkte, die wir einsammeln konnten, reichen zum Aufstieg in die Stadtliga. (Ausführlicher Bericht folgt)

Mittwoch, 27. Mai 2009

Wedel 1 strauchelt, fällt aber nicht

Es war ein wenig der Wurm drin, in der vorletzten Runde der Bezirksliga B. Gegen HSK 12 konnten wir uns aber letztlich doch, wenn auch denkbar knapp, mit 4,5:3,5 durchsetzen. In Zahlen ließt sich das so:

Wedel 4½-3½ Hamburger SK XII
1 Henrich,H. ½ : ½ Palm,F. 111
2 Lamzin,V. 1 : 0 Schueler,Dr. 114
3 Timm,U. ½ : ½ Borchtchevsk 115
5 Nikodem,J. ½ : ½ Suntrup,R. 116
6 Reimann,N. 1 : 0 Poehler,A. 117
8 Bartels,J. ½ : ½ Hammann,L. 118
9 Schmidt,W. - : + Hadenfeldt,K 119
21 Breitweg,J. ½ : ½ Bollmann,R. 120
(Quelle: http://www.hamburger-schachverband.de/hmm2009/runde8/ab.htm)

Nun ja, es war schon unglücklich, dass Wolfgang sehr kurzfristig (so gegen 18:55 oder war es schon nach 19:00 Uhr?) absagen musste, da seine Frau ins Krankenhaus musste. Von dieser Stelle aus schon mal gute Besserung. Bob saß nur als Zuschauer im Spiellokal, da die Mannschaftskarte schon ausgefüllt war. Ärgerlich, aber was solls.

Als ich gegen 21:15 Uhr, ausgelaugt vom Kindergeburstag meines Sohnes, ins Spiellokal kam, entspannten sich Jason und R. Bollmann schon. Etwas später einigten sich Jürgen und R. Suntrup völlig zu Recht auf Remis. Selbiges hätten wohl auch die Kollegen an Brett 1 machen können, aber dort wurde noch sehr viel länger gekämpft, was allerdings am Ergebnis nichts änderte. An Brett 3 war es auch nur Remis und es stellte sich langsam aber sicher die Frage, wo wir überhaupt noch Punkte - vorzugsweise ganze - holen wollten. Norbert gab darauf die einzig richtige Antwort und holte den ersten ganzen Brettpunkt für Wedel.

Die spielentscheidenden Partien waren an den Brettern 2 und 6 zu bewundern. Während ich mir eine Kiebitzpause könnte, stellte Dr. Schueler einen Turm und damit die Partie weg. Jan hatte als vorbildlich kämpfender Mannschaftsführer ausnahmsweise mal nicht früh Remis gemacht, sondern sich voll in eine völlig offene Schlacht geworfen. Nach einem relativ wilden Zeitnotgehacke, in dem beide Spieler deutlich bessere Möglichkeiten ausließen, einigte man sich nach überstandener Zeitkontrolle auf Remis. Nun durfte auch endlich Brett remis machen, was dann auch umgehend geschah. Im Endergebnis ein glücklicher Sieg. Ein 4:4 war für HSK 12 allemal drin.

Diagonale Harburg gewann gegen Lurup ebenfalls "nur" 4,5:3,5 und Marten schreibt in seinem Spiebericht:"Wir können immer noch aufsteigen, das 8:0 muss jetzt halt gegen den ungeschlagenen Ersten aus Wedel kommen. Wobei sogar ein 7½:½ reichen würde. Natürlich müssen auch HSK und Fischbek jetzt mitspielen. Aber noch ist nicht aller Nachmittage Teezeit."

Tja, da hat er wohl recht. Es ist noch immer alles drin und wir erwarten eine sehr spannende 9. Runde in der Bezirksliga B in der alle 4 Aufstiegskandidaten noch gegeneinander spielen. Mit den öffenlich-rechtlichen wird zurzeit noch über eine Konfrenzschaltung verhandelt.

Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen. Ich tippe wie immer auf ein 4:4 zwischen Diagonale und Wedel.

Samstag, 16. Mai 2009

Bezirksliga B bleibt spannend

Es wäre so schön gewesen, es hat nicht sollen sein. Gewiß, vor der Begegnung gegen Fischbek 2 wäre Wedel mit einem 4:4 gegen den Stadtligaabsteiger zufrieden gewesen. Nach einem verschossenen Elfmeter, realiviert sich diese Zufriedenheit etwas. Aber der Reihe nach und zunächst das Ergebnis:

TV Fischbek II 4 - 4 Wedel
11 Schermer 0 : 1 Henrich 1
12 Sternberg 1 : 0 Lamzin 2
13 Reichhardt,P 0 : 1 Timm 3
14 Schulenburg ½ : ½ Law 4
14a Luckardt 1 : 0 Nikodem 5
15 Zimpel ½ : ½ Reimann 6
17 Kopyto ½ : ½ Toepfer 7
18 Schausten ½ : ½ Schmidt 9

Gegen 21:30 Uhr einigten sich die Bretter 4 und 7 auf Remis. Etwa eine halbe Stunde kam Victor an Brett 2 bös´ unter die Räder. Holger glich kurz im Anschluss den Mannschaftskampf durch einen Sieg an Brett 1 wieder aus. Uli war es vorbehalten uns in Führung zu schiessen, mit einer hübschen Mattkombination. Wolfgang an Brett 9 machte Remis und so mussten die Bretter 5 und 6 die Entscheidung bringen. An beiden Brettern war noch alles möglich, es sah aber eher gut für Wedel aus.

In arger Zeitnot stellte Jürgens Gegner einen Turm ein und der Mannschafskampf schien gelaufen. Jürgen liess sich aber nicht lumpen und gab direkt im Gegenzug, wahrscheinlch verursacht durch die lange Zeit über sehr komplexe Stellung und dem Wunsch die Begegnung nun schnell zu entscheiden, verbunden mit einer veritablen Fehlkalkulation, die Dame als Gegenleistung zurück. Da war er, der verschossene Elfmeter. Nach dieser Dramatik, nahm Norbert ein Remisangebot an und sicherte das 4:4.

Es bleibt also spannend in der Bezirksliga B. Wedel hat es nach wie vor selbst in der Hand aufzusteigen. Engste Verfolger bleibt Fischbek 2. Aber auch HSK 11 und Diagonale sind noch im Titelrennen.

Über mich

1. Vorsitzender der Schachfreunde Wedel